26.11.2025

Burgfräulein Nathalie I. auf Schloss Biebrich

Beim Empfang der Hessischen Hoheiten im Schloss Biebrich hat Ministerpräsident Boris Rhein die Bedeutung von Brauchtum, Kultur und ehrenamtlichem Engagement für den gesellschaftlichen Zusammenhalt hervorgehoben.

Boris Rhein redete Klartext. „Die Hessischen Hoheiten bewahren unser kulturelles Erbe und stärken den Zusammenhalt. Sie tragen die Liebe zur hessischen Heimat über Generationen weiter“, sagte Hessens Ministerpräsident kürzlich in Wiesbaden. Gemeinsam mit seiner Frau Tanja Raab-Rhein begrüßte der Regierungschef annähernd 140 Teilnehmerinnen und Teilnehmer, unter anderem Weinköniginnen, Rosenkavaliere sowie Blumenköniginnen aus ganz Hessen, darunter auch Burgfräulein Nathalie I. zu Eppstein mit Junker Patrick. Seit 2003 empfängt der Ministerpräsident Hessische Hoheiten mit ihrem Hofstaat.

Heimat und gelebtes Brauchtum, so Rhein, gäben in Zeiten gesellschaftlicher Veränderungen Halt und Orientierung: „Brauchtum und Feste halten unsere Regionen lebendig und verbinden Generationen.“

Für die beiden Eppsteiner Hoheiten, die Rhein und seiner Frau im Namen von Stadt und Burgverein Eppstein ein Gastgeschenk mitbrachten, nämlich je eine Flasche der Eppsteiner Burgperle, ging es nach dem Empfang ohne Unterbrechung weiter: Sie wurden auf der Eppsteiner Büchermesse erwartet und nahmen sich ausgiebig Zeit, in den Auslagen zu stöbern. Am Tag zuvor waren sie ebenfalls als Botschafter der Burg – und der Bücher – unterwegs: Sie lasen beim Vorlesetag an der Burg-Schule vor.